Über Schreiber und Sammler
Das schwierige Verhältnis von Journalisten und News-Aggregatoren
Jun 19 2008

Sollte hier Geld fließen?

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Eigentlich sind viele Publikationshäuser Google-News dankbar. Wenn die Leser weitere Informationen haben wollen, werden sie zur Originalseite weiterklicken und bescheren den Zeitungen eine größere Anzahl an Besuchern, die ohne diesen Dienst von Google nicht da sein könnten. Die Argumentation von Google ist nicht von der Hand zu weisen: Google tut vielen kleineren und größeren Zeitungen durch die Veröffentlichung der Titel einen Gefallen. Es geht schließlich um Traffic und Werbeeinnahme.

Die Praxis hat dieses Argument auch bestätigt. Der entscheidende Punkt ist eigentlich der, ob Google durch seine News-Dienste Geld verdient und ob Google-News anderen Nachrichtenquellen Web-Traffic mit sich bringt. Aus technischer Perspektive ist es recht einfach für die Nachrichtenseiten, Google oder andere Unberechtigten an ihrer Tür zu stoppen. Durch die Anwendung einer Datei „robots.txt“ oder einer „NOARCHIVE“- Anweisung wird es schon geschafft. Wenn dies nicht geschieht, deutet es schon an, dass die Nachrichtenseiten schweigend bejahen, was Google tut.

Dr. Jan Schmidt vom Hans-Bredow-Institut hat sich auch dazu geäußert, als wir ihn im Juni zum Thema News-Aggregatoren gefragt haben:

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  1. Du willst das Folgende bald veröffentlichen:
    Mach weiter und beginne mit dem Schreiben.